Aldi wehrt sich gegen Kostenfallen-Vorwurf

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Aldi Talk
Bildquelle: mobiFlip

Aldi wehrt sich nun gegen die Behauptung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, wonach in ihrem Aldi Talk „Paket 300“ eine Kostenfalle versteckt sei. Diese soll bei unachtsamen Verbrauchern leicht zu einer Kostenexplosion führen.
Aldi selbst sieht hier hingegen eher als Kostenschutz.

Kostenfalle oder nicht? Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte aktuell vor einer Kostenfalle bei Aldi Talk gewarnt. Auch wir hatten darüber berichtet. Das Problem dort ist, dass es in den Online-Einstellung der automatischen Tarifnachbuchung schnell zu einen Fehler kommen kann.Wenn man hier den geringsten Wert von EUR 5,00 eingestellt hat und dann das Guthaben zwischen EUR 5,00 und EUR 7,98 liegt, dann erfolgt keine automatische Nachbuchung! Am Ende des Monats fällt man dann aus dem „Paket 300“ heraus. Und so kann es auch ganz schnell mal zu einer Rechnung von fast EUR 100,00 kommen.

Kostenfalle beim Discounter

Aldi selbst ist von der Mitteilung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen völlig überrascht. Aldi selbst betont, dass es bei Aldi Talk keine Kostenfalle gibt. Die Ausführungen der Verbraucherzentrale seinen nicht korrekt. Aldi erklärt, dass die Schwellwerte von EUR 5,00; EUR 10,00; EUR 15,00 und EUR 20,00 seien immer änderbar. Ferner kann der Kunde auch einen zusätzlichen Kostenschutz einstellen, so das nicht mehr als EUR 50,00 im Monat aufgeladen werden können. Der Kunde bekommt mehrmals eine SMS, in der er darauf hingewiesen wird, sein Guthaben aufzuladen und damit dem Basis-Tarif auszuweichen. Das Self Service Tool zur Kostenkontrolle von Aldi Talk hatte die Verbraucherzentrale in diesem Zusammenhang auch nicht erwähnt. Dort kann man den Kontostand und die Buchungsoptionen sich anzeigen lassen.

Aldi selbst empfiehlt seinen Kunden des Aldi Talk „Paket 300“ den Schwellwert von EUR 10,00 zu nutzen. „Sollte der Kunde dennoch als Schwellwert 5 Euro gewählt haben, und die SMS Kommunikation zum Auslaufen seiner Option nicht berücksichtigen, so gehen wir davon aus, dass der Kunde die Option bewusst nicht verlängern möchte“ teilte Aldi mit. Und so ganz Unrecht haben sie ja damit auch nicht.


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