Cyanogen: Android von Google befreien

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CyanogenMod

Früher einmal war der CyanogenMod eine Custom Rom, die besonders den Usern älterer Modelle immer wieder mit der aktuellen Android Version versorgen konnte. Mittlerweile ist daraus ein Unternehmen geworden. Die Cyanogen Inc. ist zwar immer noch der Entwickler des CyanogenMod, aber mittlerweile hat man sein Aufgabengebiet deutlich erweitert. So ist die Software exklusiv auf dem OnePlus One zu finden und auch in Indien auf den Smartphones von Micromax. Doch schon hier gab es ersten Ärger.

Mittlerweile hat sich die enge Zusammenarbeit von Cyanogen und OnePlus in Wohlgefallen aufgelöst. Der Micromax-Deal passte den Japanern nicht. Doch nun denkt man bei Cyanogen schon einen Schritt weiter und will „Android von Google befreien“. Auf einem Android-Event des Magazins The Information in San Francisco hat nun Kirt McMaster, CEO von Cyanogen Inc., sich dazu geäußert. Google habe einen schädigenden Einfluss auf Android. „Wir versuchen Android von Google zu befreien“ teilte ermit und Cyanogen „wolle eine Version bereitstellen, die durchweg offen ist, so dass Partner ihre Dienste in das System integrieren können“. Dazu sei auch ein eigener App Store geplant.

Alternativen zu Play Store & Co. in Planung

Cyanogen wolle ein Plattform für Software-Entwickler werden, welche ihre Dienste in Android einbauen möchten. Jedoch hat noch Google die Kontrolle über Android, und so lange dies ist, kann man Android jedoch nicht loslösen. Daher will man das CyanogenMod-Rom von Google loslösen. In drei bis fünf Jahren soll der CyanogenMod nicht mehr auf ein von Googlr bereit gestelltes Android beruhen, sondern auf den offenen Quellcode. Dazu gehören natürlich auch eigene Dienste, die nicht von Google bereit gestellt werden.

Das wichtigste dürfte dabei sein, Alternativen zum Google Play Store und den GApps zu entwickeln und bereit zu stellen. Schon in 18 Monaten will man einen eigenen App Store präsentieren. Dieser dürfte das wichtigste sein, um überhaupt gegen Google antreten zu können. Ferner müssen natürlich auch genügend Apps dort angeboten werden. Es bleibst also spannend, vor allem, ob Cyanogen Inc. dieses Ziel wirklich erreichen kann.


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