Edward Snowden empfiehlt SpiderOak als sichere Dropbox-Alternative

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Ja auch Edward Snowden meldet sich mal wieder zu Wort. Der sonst eher wortkarge „Russland-Asylant“ ist jetzt von der britischen Zeitung „The Guardian“ interviewt worden. Wie immer sind die Aussagen des wohl wichtigsten und bekanntesten Whistleblower sehr interessant. Dabei ging es vor allem darum, wie und wo man sicher seine Daten in der Cloud speichern kann. Seit dem bekannt wurde, dass die NSA jeden und alles überwacht und alle persönlichen Daten sammelt, dürften Alternativen für die User interessant sein.

Welche Dienste nutzt ihr, um eure Daten in der Cloud zu speichern? DropBox? Google Drive? Oder eher Microsoft OneDrive? Wenn es nach Edward Snowden geht, dann sollte man keinen dieser Dienste verwenden, sie sind allesamt unsicher und die Betreiber geben die Daten unverschlüsselt an die NSA heraus.

SpiderOak

Doch Edward Snowden hat auch gleich eine alternative parat: SpiderOak. Dieser Dienst setzt auf eine alternative Verschlüsselung, Passwörter und Daten der User werden bereits beim Upload auf die hauseigenen PC’s verschlüsselt. Die Technologie nennt sich „Zero-Knowledge“. Somit kann der Anbieter Behörden auch nur verschlüsselte Daten herausgeben.

SpiderOak existiert bereits seit 2007, unter Experten ist dieser Dienst sehr populär. Bei den Preisen bewegt man sich bei denen anderer Anbieter, 2 GB sind gratis, für 100 GB sind 10 Dollar im Monat fällig. Nachteil des ganzen, wenn der User sein Passwort verliert, sind die Daten weg. Eine Rücksetzung des Passwortes ist nämlich nicht möglich. Fazit: Trotzdem eine coole Sache!

Quelle: WSJ

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