Huawei: Wir werden Patente nicht als Waffe nutzen

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Huawei und die Patente. In den letzten Tagen ist viel darüber zu lesen. Nun hat sich auch der Gründer des Unternehmens dazu geäußert.

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Huawei hatte nun damit begonnen, Patentzahlungen von amerikanischen Providern zu fordern. Was ja auch ihr gutes Recht ist. Bisher hatte man über solche Zahlungen großzügig hinweg gesehen.

Dann platzte die Meldung herein, wonach US-Senator Rubio den US-Patenten des chinesischen Herstellers an den Kragen wolle. Huawei, derzeit auf der Embargo-Liste, solle keinen Anspruch darauf haben.

Vor einigen Tagen hatte Huawei’s Gründer und Präsident Ren Zhengfei ein offenes Gespräch mit Forbes bekanntem Autor George Gilder und Nicholas Negroponte, Mitbegründer des MIT-Medienlabors, am Hauptsitz von Huawei in Shenzhen.

Auf die Frage, ob Huawei seine über 80.000 Patente als Waffe nutzen werde, sagte Ren Zhengfei, dass Huawei über viele Rechte an geistigem Eigentum verfügt. Werden es aber Waffen sein? Sicherlich nicht.

„Allerdings werden geistige Eigentumsrechte durch Arbeit geschaffen, so dass gegenseitige Lizenzen und Zahlungen zwischen uns und anderen Unternehmen notwendig sind, aber wir können sie nicht als Waffe benutzen, um die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft zu verhindern“

Wenn es um Fragen des geistigen Eigentums geht, fragten einige Reporter Ren Zhengfei, sagen nun viele US-Medien, dass Huawei in den Anfängen seiner Geschäftstätigkeit eine große Anzahl von Geschäftsgeheimnissen und geistigen Eigentumsrechten westlicher Unternehmen gestohlen hat.

Auch darauf ging Ren Zhengfei ein und erinnert daran, dass der Hersteller von Anfang an sehr standardisiert sei. Dennoch werde man natürlich Gerichtsentscheidungen aus den USA akzeptieren.

„Obwohl wir mehrere Klagen wegen geistigen Eigentums mit den Vereinigten Staaten haben, glauben wir, dass das Urteil des US-Gerichts im Wesentlichen fair ist. Also, die Berichte, dass wir geistige Eigentumsrechte stehlen, sind unbegründet.“

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Noch immer geht also Huawei sehr offen mit dem Thema um. Sicherlich auch, um ein positives Bild zu zeichnen. Denn je länger der Streit zwischen China und den USA dauert und auf dem Rücken Huawei’s ausgetragen wird, desto größer wird der Schaden für das Unternehmen sein.

Quelle(n):
http://www.c114.com.cn/news/126/a1090556.html

Über Jörn Schmidt 17922 Artikel
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