Project Ara: Grund für Verzögerung bekannt?

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Project Ara Prototyp

Vor einigen Tage wurde ja bekannt, dass Google das Pilot-Programm für das Project Ara verschoben hat. Eigentlich sollte es nämlich noch in diesem Jahr in Puerto Rico starten. Doch aus beidem wird nichts, Project Ara kommt frühestens 2016 in den Handel und auch Puerto Rico ist aus dem Rennen.

Nun scheint bekannt, warum sich das Project Ara weiter verzögert. Es könnte an den „Electropermanet-Magnets“ liegen. Diese sollen nicht richtig funktioniert haben, vielleicht waren sie zu schwach. Die magnetischen Halterungen sollten erst auf Knopfdruck aktiv werden, dies funktionierte wohl aber nicht so, wie man es sich vorgestellt hatte. Jedenfalls hat man dieses Feature zur Befestigung der einzelnen Module nun gestrichen. Ein herber Rückschlag dürfte es aber für das Project Ara nicht bedeuten. Nun will man auf eine bessere Befestigungsweise für die Module zurückgreifen, genannt „Signature Experience“. Was das bedeutet? Das weiß keiner und so darf man also gespannt sein.

Project-Ara-Smartphones fallen nicht auseinander

Project Ara dürfte ein Traum für viele Smartphone-User sein. Einzelne Komponenten lassen sich bei Bedarf durch leistungsstärkere austauschen, man braucht sich also nicht immer ein neues Smartphone zu kaufen. Dabei ist das Smartphone modular aufgebaut. Es besteht aus einem Rahmen, dem so genannten Endoskelett. Und in diesem können dann unterschiedliche Module eingesteckt werden. Darunter habt ihr dann die Wahl zwischen Kameras, Prozessoren und Akkus. So müssen später nur einzelne Komponenten ausgetauscht werden, ohne dass man ein komplett neues Smartphone kaufen muss. Ferner soll es die Möglichkeit geben, über den Ara Configurator jedes Smartphone individuell anzupassen. Hört sich an wie ein Traum, der aber hoffentlich bald in Erfüllung geht.

In den kommenden Monaten wird jetzt also an der neuen Befestigungsweise für die Module gearbeitet. Ein Marktstart des Project Ara rückt damit in weite Ferne. Mit einem Marktstart ist nun wohl auch erst im zweiten Halbjahr 2016 zu rechnen.


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