Samsung Galaxy S10+: Das kostet das neue Flaggschiff in der Herstellung

Die Preise für das neue Flaggschiff Samsung Galaxy S10+ beginnen in Deutschland ab EUR 1.249,00. Doch was kostet das Smartphone-Modell eigentlich in der Herstellung?

Samsung Galaxy S10+ Rückseite

Das Hersteller wie Samsung bei ihren Flaggschiffen eine ordentliche Gewinnmarge haben, dürfte nicht neu sein. Doch was kostet das Samsung Galaxy S10+ nun in der Herstellung? Kurz gesagt, nur einen Bruchteil des Verkaufspreises.

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Die Jungs von TechInsights haben die in Deutschland nicht erhältliche Modellvariante mit 128 GB internem Speicher für EUR 999,00 analysiert. Wenig verwunderlich ist allerdings, dass das Display die teuerste Komponente des Flaggschiffes ist. Hier die Übersicht der Einzelteile und deren Preise:

  • Prozessor: 70,50 US-Dollar (62,14 Euro)
  • Akku: 10,50 US-Dollar (9,26 Euro)
  • Konnektivität und Sensoren: 14,00 US-Dollar (12,34 Euro)
  • Kameras: 56,50 US-Dollar (49,80 Euro)
  • Display: 86,50 US-Dollar (76,24 Euro)
  • Speicher: 50,50 US-Dollar (44,53 Euro)
  • RF-Transceiver: 31,50 US-Dollar (27,79 Euro)
  • Powermanagement und Audio: 7,00 US-Dollar (6,17 Euro)
  • Andere Elektronik: 29,50 US-Dollar (26,02 Euro)
  • Mechanik und Gehäuse: 29,00 US-Dollar (25,58 Euro)
  • Test, Zusammenbau und weiteres Material: 34,50 US-Dollar (30,43 Euro)
  • = 420,00 US-Dollar (etwa 369 Euro)

369 Euro im Vergleich zum Verkaufspreises des Samsung Galaxy S10+ hört sich wenig an. Jedoch darf man nicht vergessen, dass auch noch kosten für Entwicklung, Software und Support dazukommen, die hier nicht mit eingerechnet sind. Und auch die Werbeausgaben dürften nicht gerade gering sein.

Quelle(n):
https://www.techinsights.com/about-techinsights/overview/blog/samsung-galaxy-s10plus/

Über Jörn Schmidt 17940 Artikel
Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View20 mit Android 9 Pie

1 Kommentar

  1. Also in etwa die gleichen Materialkosten wie das iPhone XS. Da kann man sich dann als Samsung-Käufer nicht mehr über die Märchenpreise von Apple aufregen.

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