Smartphone-Neulinge 2017: Essential ist der Loser, Nokia der Winner

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Essential PH-1 Android Smartphone

Im letzten Jahr traten zwei neue Smartphone-Hersteller an, die Welt zu erobern. Essential, das neue Unternehmen vom Android Gründer Andy Rubin und Nokia, die wohl bekannteste Handy-Marke der Welt. Und zwischen beiden Herstellern liegen Welten, das kann man jetzt schon sagen.

Nokia ist zurück. Im vergangenen Jahr startete der Hersteller unter dem Dach von HMD Global neu durch. Das der Name Nokia noch immer zieht, dass konnte man schnell merken. Vergessen die Zeiten des langsam sterbenden finnischen Herstellers und der unsäglichen Zeit unter der Regie von Microsoft blühte man im Jahr 2017 neu auf. Und wie! Nicht nur Smartphones hat der Hersteller im Angebot, auch Feature-Phones werden vertrieben. Und man verkauft wirklich sehr gut, sehr sehr gut. Nokia verkauft inzwischen mehr Smartphones als HTC, Sony, OnePlus, Meizu und Asus. Mittlerweile konnte man im letzten Quartal 2017 insgesamt 4,4 Millionen Smartphones verkaufen und liegt weltweit damit auf dem 11. Platz. Bei Feature Phones konnte man im vierten Quartal fast 21 Millionen Geräte verkaufen und liegt damit auf dem ersten Platz. Rechnet man Verkäufe von Feature- und Smartphones zusammen, belegt Nokia insgesamt den sechsten Platz weltweit.

anders sieht es dagegen bei dem zweiten Neuling Essential aus. Das Essential PH-1 sollte das Überflieger-Smartphone werden. Jedoch wurde es eine brachiale Bruchlandung. Denn im ersten Jahr konnte man nur 88.000 Stück des Essential Phone verkaufen. Das wären nur knapp 50 Millionen Euro Umsatz, wenn alle Essential Phones auch tatsächlich zum vollen Preis verkauft worden wären. sind sie aber nicht, es gab doch mittlerweile deutlich Abschläge. Da hat man also schon richtig Kohle verbrannt, denn der geschätzte Firmenwert bei Ankündigung des Essential PH-1 betrug 1 Milliarde Dollar. Aber so ist das ja oftmals bei Start-Ups, da wird gerne deutlich überbewertet.

1 KOMMENTAR

  1. Der Artikel liest sich zunächst recht gut, bis er unerwartet einfach zu Ende ist.
    Da fehlen ein paar weitere Fakten, Zahlen etwas mehr Tiefe im Artikel.

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