Smartphones aus China: Erneut Malware entdeckt

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Android Malware

Mittlerweile erobern immer mehr chinesische Smartphone-Hersteller auch den europäischen Markt. Immer mehr preisbewusste User bestellen sich so Modelle bei Importeuren. Doch nun fällt erneut ein Schatten auf die sogenannten China-Smartphones, denn wieder wurde auf einigen Modellen Malware entdeckt.

Immer wieder kann man es lesen, chinesische Smartphone-Modelle sind mit Malware infiziert. Auch große Hersteller wie Meizu oder Xiaomi waren in der Vergangenheit schon davon betroffen. Und nun wurde bei den Herstellern Leagoo und Nomu eben solche Malware entdeckt. Betroffen waren die Modelle Leagoo M5 Plus, Leagoo M8, Nomu S10 und Nomu S20. Hier wurde die Malware Triada nachgewiesen, diese nistet sich in den Host-Prozess von Android ein und kann nachträglich auch noch mit Modulen aufgerüstet. So kann man dann auch persönliche Daten wie Kontodaten etc ausspähen. Doch auch in diesem Fall trifft den Hersteller wohl wieder die geringste Schuld. Denn die Händler stellen zum großen Teil das Problem dar. Denn normalerweise werden die chinesischen Smartphones nur mit Software in Englisch und Chinesisch ausgeliefert. Doch natürlich will der User eine Benutzeroberfläche in seiner Landessprache, und so bieten diverse Händler auch gleich die passende ROM dafür an. Und hier liegt das Problem, denn keiner weiß genau, wo diese programmiert wurde. Und so kommt es dann vor, dass eben jene Programmierer auch Malware einbauen, um sich ein wenig etwas dazu zu verdienen. Man kann daraus schließen, dass die angepasste Software durch die Hersteller nicht mehr kontrolliert wird. Daher sollte jeder User, der Interesse an einem Smartphone aus China hat, nur bei zertifizierten und vertrauenswürdigen Händlern bestellen.

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