So sieht ein nordkoreanisches Android Smartphone aus

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Arirang 151 Android Smartphone

Nordkorea, das letzte kommunistische Land der Erde. Stark abgeschottet gegenüber dem Rest der Welt. Und doch nicht ganz so rückschrittlich, wie man vielleicht vermutet. Und es gibt dort sogar Smartphones. Keine importierten, sondern aus eigener Produktion.

Christian Budde Christensen kommt aus Aarhus in Dänemark und lebt in Trondheim, Norwegen. Er ist Software-Entwickler und reist sehr viel. Und es hat ihn nun auch nach Nordkorea verschlagen. Und dort ist ihm das Arirang 151 in die Hände gekommen, ein Smartphone „locally produced“ in Nordkorea. Ok, es ist jetzt nicht gerade ein Überflieger oder High-End-Smartphone. Das Teil läuft mit Android 4.4.2 und es sind sogar Android-Apps und Spiele vorinstalliert. Angeblich sollen sogar Nachrichten auf dem Smartphone verschlüsselt werden, doch er konnte es nicht so wirklich glauben. Denn es gab eine Menge komischer Sachen.

Denn Verbindungen herzustellen mit dem Arirang 151 gestaltet sich als äußerst schwierig bis unmöglich. Via Bluetooth konnte man mit einem Computer sich verbinden, aber man konnte keine Daten austauschen. Wenn man eine SIM-Karte in das Gerät einlegte, schaltete es sich immer direkt ab. Also das Smartphone mit einem USB-Kabel verbinden, aber nix da, kopierte Daten konnten nicht genutzt werden. Und kaufen kann das Arirang 151 sowieso keine, es soll schweineteuer sein. Also kann man festhalten, so wirklich mobil in der Kommunikation ist man nicht in Nordkorea. Und das ist auch so gewollt, man könnte ja sonst auf den Geschmack des Westens kommen.

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