Stagefright: Motorola kündigt Patch an

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Und nun meldet sich auch Motorola zu Wort zur Stagefright-Lücke und kündigt für diverse Modelle ein Sicherheits-Patch an. Damit ist der Hersteller in einer Reihe prominenter anderer Hersteller wie Samsung, HTC, Sony, LG und Google selbst, die bereits aktiv wurden. Es werden auch weitere Hersteller nachziehen, was bleibt ihnen auch sonst anderes übrig? Denn immerhin sollen 95 Prozent aller Android Geräte von der Sicherheitslücke betroffen sein.

Eine Sicherheitslücke in Googles Android sorgt gerade bei Millionen von Usern für Unruhe. Sicherheitsexperten der Firma Zimperium haben herausgefunden, dass mittels einer manipulierten MMS mit einer angehängten Datei Zugriff auf das Smartphone und das Betriebssystem möglich sei. Nun reagieren immer mehr Hersteller und rollen ihre Sicherheitspatches für ihre Modelle aus. Jetzt hat sich auch Motorola geäußert und kündigt eine Lösung für seine Smartphones an. Unterdessen gibt Motorola auch noch einmal einen Hinweis, wie man sich vor einem Stagefright-Angriff schützen kann. Dies erfolgt, indem man den automatischen Download von MMS in den Einstellungen deaktiviert.

Welche Geräte bekommen den Stagefright-Patch?

Motorola hat nun den Stagefright-Sicherheitspatch für folgende Modelle angekündigt: Moto X Style, Moto X Play, Moto X (1. und 2. Generation), Moto X Pro, Moto Maxx/Turbo, Moto G (1., 2. und 3. Generation), Moto G mit 4G LTE (1. und 2. Generation), Moto E (1. und 2. Generation), Moto E mit 4G LTE (2. Generation), DROID Turbo
und DROID Ultra/Mini/Maxx. Eine Reihe Geräte und eigentlich alle, die derzeit aktuell sind oder in den letzten beiden Jahren von Motorola veröffentlicht wurden. Von Vorteil könnte hier sein, dass der Hersteller auf fast pures Android setzt und so das Update schneller und einfacher sein könnte.

Wann genau die User den Stagefright-Sicherheitspatch erhalten werden, ist noch unklar. Ab dem 10. August jedenfalls wird Motorola den Patch an die Netzbetreiber für Tests verteilen. Dabei sind bis zu 200 Varianten der Software vonnöten, die dann wiederum bei den Mobilfunkanbietern getestet werden müssen. Jedoch will Motorola die Sache so schnell wie möglich erledigen. Wenn es Neuigkeiten gibt, dann erfahrt ihr es hier bei uns.


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