Wiko wird chinesisch

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Und da gibt der nächste kleine europäische Smartphone-Hersteller auf. Wiko fusioniert mit Tinno Mobile aus China. Nach der Wileyfox-Pleite der nächste herbe Rückschlag für den europäischen Smartphone-Markt.

Nun also auch Wiko. Der bisher aus Frankreich stammende Hersteller hat nun mit Tinno mobile fusioniert. Oder besser gesagt, geschluckt. Denn bisher hat der Hersteller die Hardware von Tinno bezogen, einem chinesischen Großkonzern, der auch andere Smartphone-Hersteller beliefert. Nun wird Wiko aber in die Tinno Group integriert, wie der französische Hersteller nun bekannt gab. Und gibt damit faktisch seine Unabhängigkeit auf. Wiko werde aber weiterhin Smartphones anbieten, neue Modelle sind bereits zum MWC 2018 in wenigen Wochen in Barcelona geplant. Dennoch kann man die Meldung als kleines Beben bezeichnen.

Es ist deutlich zu merken, dass es kleine Hersteller immer schwerer haben, zu überleben. Wiko hatte sich ja auf den Einsteiger- und Mittelklasse-Bereich fokussiert. Eigentlich ein Sektor, bei dem auch viele chinesische Hersteller gute Umsätze machen. Doch bei Wiko lief es wohl nicht mehr ganz so rund. Die vollständige Fusion von Wiko mit der Tinno Gruppe soll den Hersteller nun weltweit bekannt machen. Neu-Chef Lin hat mit Wiko unterdessen offenbar einiges vor:

„Wiko ist eine großartige Marke die heute alles mitbringt um neue Konsumenten in aller Welt zu begeistern. Die verstärkte Zusammenarbeit mit Tinno bringt uns nun zügig auf eine Ebene, die es uns erlauben wird, aus Wiko weltweit eine Kultmarke zu machen.“

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